Silke Königsberger

Da Silke Königsberger, Ex-Chefin des Kaufbeurer Jobcenters, schon einmal vorausschauend Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit oder von Jobcentern als Zahlungsmittel für ihre Beratungen als „Lebenscoach“ ablehnt, scheint sie nicht gutsituierte Renditejäger, sondern eigentlich doch ihr Jobcenter-Klientel als Zielgruppe ihrer Beratertätigkeit im Auge zu haben.

Falls Königsberger noch als Beamtin arbeitet, stellt dieser Nebenerwerb sehr wohl einen Interessenkonflikt dar. Und die Frage schwebt im Raum: wieso ein Bürger in einer Notlage von Königsberger nur umfassend beraten wird, wenn er sie zusätzlich bezahlt?

Ob die auf Profit ausgerichteten Aktivitäten von Königsberger nun legal oder illegal sind, es ist in jedem Fall der Gipfel des Zynismus, dass sich eine Führungsoffizierin der Hartz-Gestapo als „Lebenscoach“ vermarktet.

Diese scheinheilige Behörde vernichtet Existenzen und begleitet den sozialen Abstieg der betroffenen Beitragszahler ohne zu helfen. Königsberger ist ein besonders perfides Exemplar dieses Beamtentyps.

Das von der Agentur für Arbeit bewusst abgespaltete Unternehmen „Jobcenter“ sorgt für billigen und willigen Nachschub im immer größer werdenden Niedriglohnsektor, der wiederum Kinder- und Altersarmut befeuert.

Einen hab ich noch:

Eine Hartz-Tussi, wie Königsberger, als „Lebenscoach“ ist in etwa so, wie wenn Graf Dracula einen Blutspendedienst gründen würde./up